Einladung zum Vortrag

Am 18. Februar 2018 

Eine gründliche Umwälzung aller Verhältnisse. Die Literatur und die Revolution in Deutschland 1918 im Rahmen der Theatergespräche Münster im Theater Münster

Beginn: 20.00 Uhr


Neuer Band bei InterLit erschienen

Somaiyeh Mohammadi: Die Weiblichkeitsbilder in der deutschsprachigen Erzählliteratur von Autorinnen iranischer Herkunft. Berlin 2018 (= InterLit 16) Zu beziehen über den Peter Lang Verlag


Zum Teufel mit jeder Kunst, die sich raushält!!!

Der neue JUNI mit Texten und Beiträgen zur Medienrevolution zu Beginn des 20. Jahrhunderts, Bücher, Zeitschriften, Fotoreportagen, Fim und Radio. Klaus Mann: Kunst und Technik / Dirk Heißerer: „Die Situation ist neu und reizvoll“. Thomas Mann im Tonfilm (1929) / Der Satiriker Joachim Ringelnatz sagt / Alan Lareau  Friedrich Hollaender als Filmkritiker. Kolumnen für das Berliner Journal / Friedrich Hollaender: Filmkritiken. Mitgeteilt von Gregor Ackermann und Alan Lareau / Anke Steinborn: Die Frau, das Bild, der Mord. Das Bild ist tot. Es lebe das (Bewegt-)Bild / Alfred Döblin: Zu „Der Weg ins Leben“ / Michael Pilz: „Mr. Toller is not a stranger to films“. Ernst Toller und der Film – Bemerkungen zu einer glücklosen Beziehung / Manuel Illi: Zwischen ‚Tendenzphotographie‘ und ‚Gebrauchslyrik‘.

Die politische Dimension der Foto-Text-Bücher zur Zeit der Weimarer Republik / Erich Grisar: Tonfilm des Alltags. Phantastik des Abbruchs. Zwei Reportagen / Walter Delabar: Mit Lichtbildern natürlich – ohne die geht’s ja nicht mehr. Über die narrative Emanzipation der Fotoreportage in Reiseberichten der Weimarer Republik / Franz Hessel: Eine gefährliche Straße / Franz Hessel: Etwas von der Arbeit / Walter Delabar: Etwas von der Arbeit / Eine gefährliche Straße. Ein Textvergleich / Dominik Riedo: Die Wahl zwischen Dichtung und Zeitung. Niebelschütz als Schriftleiter / Günther Sandner: Isotype. Visuelle Erziehung und Politik / Christian A. Bachmann: Teleskop und Mikroskop.  Perspektivierung und Rahmung   in visueller Satire und Comic um 1900 / Benjamin Bitterling: Modernes Merzen. Die Ursonate und ihre Tonaufzeichnung / Hans Fallada: Arbeitsschule für Hörspieler. Kleiner Mann – was nun? / Fabian Wilhelmi: Ästhetische Freiheiten und finanzielle Abhängigkeiten. Das Verhältnis zwi-schen Max Herrmann-Neiße und Fritz Walther Bischoff / Erika Mann: „Der Rundfunk und ich“ / Erich Mühsam: Kampf um Lulu. Einwürfe / Friedrich Hollaender: Abschied von „Schall und Rauch“ / Klabund: Das ideale Kabarett. Eine Antwort auf Friedrich Hollaender / Alan Lareau: Glanz und Elend des Kabaretts. Ein Austausch, 1920 / Karl Schnog: Medien. Gedichte / Schafott/Über den grünen Klee – Rezensionen und Hinweise Zu finden hier und beim  Aisthesis-Verlag


Neu in den Modernstudien bei Aisthesis: Sophia Ebert: Walter Benjamin und Wilhelm Speyer

Zwei Große der 1920er und frühen 1930er Jahre arbeiten zusammen. Lesen Sie in der Studie von Sophia Ebert. Soerben erschienen in den Moderne-Studien bei Aisthesis, Bielefeld.
ISBN: 978-3-8498-1231-7
Aisthesis


Neu erschienen: Fräuleinwunder. Zum Literarischen Nachleben eines Labels

Hrsg. von Christiane Caemmerer, Walter Delabar und Helga Meise

Was ist aus ihnen geworden? Was ist aus dem „Fräuleinwunder“ geworden? Ganz normale Literatur, gewöhnliche Autorinnen? Judith Hermann, Karen Duve, Juli Zeh und viele andere Autorinnen des „Fräuleinwunders“ um 2000 stehen im Fokus dieses Bandes. Wer schrieb weiter und welche Formen haben die Autorinnen benutzt, welche literarischen Profile und Karrieren haben sich ergeben, nachdem der Hype vorbei war? Der Band verbindet Bestandsaufnahmen und Beschreibungen des Status quo – 15 Jahre später.

Fräuleinwunder. Zum Literarischen Nachleben eines Labels
Hrsg. von Christiane Caemmerer, Walter Delabar und Helga Meise.
Frankfurt/M.: Peter Lang Verlag 2017
(Interlit 15)
ISBN 978-3-631-66080-5 (Print)
E-ISBN 978-3-653-05495-8 (E-PDF)
E-ISBN 978-3-631-70228-4 (EPUB)

Inhaltsverzeichnis
Christiane Caemmerer, Walter Delabar, Helga Meise
„Fräuleinwunder“ – Eine Welle, ein Label und die Folgen. Eine Einleitung (7)
Anne Fleig, Anna-Lena Scholz
Das Fräuleinwunder auf der Durchreise. Olga Grjasnowas Romane und
ihre Rezeption (13)
Carola Hähnel-Mesnard
Geschichte und Zeiterfahrung in der Prosa von Julia Schoch (31)
Eva Kormann
Kathrin Röggla und die Wunder des Feuilletons (51)
Herta Luise Ott
„…ganz schön absurd, das ganze wording…“ Kathrin Rögglas Schreiben unter dem Zeichen des Verlusts von Wirklichkeit (67)
Carola Hilmes 
Kunst als Raum der Selbstverwirklichung. Shanghai Performance von
Silke Scheuermann (87)
Katrin Dautel
Stadt, Land, Meer. Topographische Lektüren ausgewählter Romane von Karen Duve und Jenny Erpenbeck (101)
Urania Milevski
(Nicht) So tun, als sei die Welt bestens eingerichtet. Karen Duves Taxi als intermediales Archivierungsprojekt (123)
Volker Mergenthaler
„Brautstrauß gefangen“ – Judith Hermanns Aller Liebe Anfang (141)
Ulrike Leuschner
Judith Hermann, Schriftstellerin und Medienfigur (161)
Michael Braun
Short Cuts. Oder: Wie das „Fräuleinwunder“ in den Film kommt (189)
Luise Hertwig
Le miracle de la jeune littérature féminine? Das „Literarische Fräuleinwunder“ und der Literaturtransfer nach Frankreich (203)
Walter Delabar
Wahr, irgendwie wahr oder sollte wahr sein. Juli Zehs Simulationsversuche im Umfeld des Romans Unterleuten (223)