Revolte in Rot

Neue Arbeiten von Heinz Delabar

Seit den sechziger Jahren sind Spraytechniken in die Malerei eingedrungen. Die Pop-Art ist von ihnen geprägt. Stilisierung und Präsenz gleichermaßen zeichnen sie aus. In neuen Arbeiten hat Heinz Delabar sich dieser Technik bedient.

Mehr unter der folgenden Adresse:
www.heinzdelabar.de

Bluescreen

JUNI Magazin 43-44

Visionen, Albträume und Reflexionen des Phantastischen und Utopischen

Die Hohe Zeit des Utopischen ist mittlerweile vorüber. Und dennoch: Die Welt anders sehen zu wollen als sie ist, zeigt eben auch immer, wie sie ist. Das kann – wie in vielen Science Fiction geschehen – die Gegenwart und ihre Themen schlichtweg abbilden (wie etwa die Schwierigkeiten des Annäherungsprozesses zwischen Ost und West sich in der Versöhnung zwischen Menschen und Klingonen wiederfinden lässt). Das kann sich als purer Szenenwechsel gestalten, aber auch als Versuch, aktuell denkbare Problemlösungsstrategien in der Fiktion auszuprobieren. Und all das reicht bis in jene Regionen, in denen die angstbesetzten Zonen der Gegenwart literarischen Ausdruck finden. Der Band unternimmt Ausflüge in ein unbekannt-bekanntes Areal, als das das Utopische und Phantastische heute um so mehr gelten muss.
Erhältlich im Aisthesis-Verlag, Bielefeld.

Literatur 1918 bis 1933 – Ein Lehrbuch

„Krisenjahre der Klassischen Moderne“ hat der Historiker Detlev J. Peukert die Jahre 1918 bis 1933 genannt. Für die Literatur waren es gute und interessante Jahre, zumal in diesen 15 Jahren die moderne Kultur, wie wir sie kennen, durchsetzt. Ein Durchgang in 14 Kapiteln.

Walter Delabar: Klassische Moderne. Deutschsprachige Literatur 1918-1933. Berlin: Akademie 2009. 225 Seiten. 19,95 Euro

Transgression und Intermedialität – Die Texte von Kurt Schwitters Tagung am 18.-20. März 2011 im Sprengel Museum Hannover

Kurt Schwitters (Hannover 1887–1948 Kendal) wird in der Öffentlichkeit und Forschung vorwiegend als bildender Künstler wahrgenommen. Wesentliche Faktoren wie die Typografie der von ihm herausgegebenen Publikationen, die Interaktion mit dem Publikum als Vortragskünstler und Sammler seiner Kritiken, die Grenzüberschreitung zwischen Text und Bild oder Poesie und Musik, der Zusammenhang zwischen dem bildkünstlerischen und literarischen Werk, die Stellung des Produzenten zum Werk sowie seine Arbeitsorganisation treffen auf wesentliche Aspekte der gegenwärtigen Theorie- und Methodendiskussion. Um die genauere Betrachtung dieser Aspekte soll es in der gemeinsamen Diskussion zwischen Vertreter/innen der Literatur-, Editions-, Kultur- und Kunstwissenschaft gehen.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Leibnis Universität Hannover, der FU Berlin und des Sprengel Musums Hannover in Kooperation mit der Kurt und Ernst Schwitters Stiftung Hannover.

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Einführung in die literaturwissenschaftlichen Arbeitstechniken

Im Rahmen der neuen Studienstrukturen erhalten Einführungen eine neue Position, helfen sie doch, Qualifikationen zu standardisieren und zu vermitteln. Dabei müssen auch außerfachliche und pragmatische Gesichtspunkte berücksichtigt werden. Diese Einführung in die literaturwissenschaftlichen Arbeitstechniken ist deshalb als Anleitung zur Ausbildung von Literaturwissenschaftlern angelegt. 

„Unter den mir bekannten Einführungen für Studierende die mit Abstand beste.“ ekz-Informationsdienst

„Ein schöner Nebeneffekt dieser gut lesbaren Einführung ist, dass sie Lust auf literaturwisssenschaftliches Arbeiten macht. Welches universitäres Lehrbuch kann das schon von sich behaupten!“ Kai Agthe in: Deutschunterricht 1/2010

Walter Delabar: Literaturwissenschaftliche Arbeitstechniken. Eine Einführung. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2009. 159 Seiten. Euro 14,90. 

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